Angebot

In meiner Praxis biete ich Eheberatung, Paarberatung und Paartherapie an.

Worin unterscheiden sich die Begriffe?

Im Internet oder in der Fachliteratur wird oft auch von Ehetherapie, Partnerschafts- bzw. Partnerberatung /-therapie oder Beziehungsberatung/Beziehungstherapie gesprochen.

Im Grunde sind all diese Begriffe nur verschiedene Bezeichnungen für einen ähnlichen Prozess: Einem Paar soll geholfen werden, akute und/oder chronische Konflikte zu lösen. Aber es gibt auch Unterschiede, die ich kurz erläutern möchte:

Paarberatung versus Paartherapie

Von Beratung spricht man bei einer eher kurzzeitigen, zielorientierten Begleitung. So frage ich zum Beispiel im Erstgespräch oder spätestens in der zweiten Sitzung nach den Zielen, die das Paar mit der Beratung verbindet. Anhand der Zielabsprachen kann nach einer gewissen Zeit überprüft werden, ob sich in der Ehe oder Partnerschaft etwas verändert hat. Dies verleiht dem Prozess mehr Struktur.

Eine Therapie im Sinne einer Heilbehandlung verläuft in der Regel tiefergehend und über einen längeren Zeitraum. Tiefergehend heißt, dass zum Beispiel biografische Erlebnisse und Beziehungserfahrungen und die damit verbundenen Gefühle der Wut, Kränkung oder Trauer besprochen und durchgearbeitet werden. Häufig lässt sich eine Therapie schwer von einer Beratung abgrenzen, die Übergänge sind oft fließend.
Ein Therapeut/eine Therapeutin zeichnet sich dadurch aus, dass er oder sie eine therapeutische Zusatzausbildung hat. In meinem Fall sind dies die Paar- und Sexualtherapie mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt und die tiefenpsychologische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

Paarberatung versus Eheberatung

Eheberatung oder Ehetherapie ist die traditionelle Bezeichnung für die Beratung oder Therapie von Paaren. Die Begriffe Paarberatung oder Paartherapie haben sich erst mit der gesellschaftlichen Akzeptanz unverheirateter Paare durchgesetzt.

Dennoch sind einige inhaltliche Differenzierungen zu beachten: Beispielsweise kann es die Paardynamik verändern, wenn ein Paar heiratet oder eine Lebenspartnerschaft eingeht und der Beziehung damit eine rechtliche Grundlage verleiht. Dies kann die Bindung festigen, es können aber zum Beispiel auch Gefühle der Angst oder Enge entstehen, mit dem Partner oder der Partnerin von nun an untrennbar verbunden zu sein. Auch kann zum Beispiel die Tatsache, dass eine Scheidung mit all ihren rechtlichen Folgen aufwändiger durchzuführen ist als eine bloße Trennung, dazu führen, dass sich Ehepaare zögerlicher voneinander trennen als nicht verheiratete Paare.

Bitte beachten Sie: Rechtliche oder finanzielle Fragen bei Eheschließung oder Scheidung müssten Sie mit einem Anwalt oder einer Anwältin klären.